Tirol

„Winter World Masters Games“: Wintersport im Zeichen der Gemeinschaft

Freuen sich auf die Spiele: (v. l.) LHStv. Josef Geisler, OK-Chef Georg Spazier, TVB-GF Karin Seiler-Lall, „Botschafter“ Alex Pointner, Samantha Hayward (Int. Masters Games Association) und BM Georg Willi.
© Domanig

Von 10. bis 19. Jänner 2020 messen sich Tausende Athleten über 30 bei den „Winter World Masters Games“ in Tirol.

Innsbruck –Nur noch 80 Tage trennen Innsbruck und Tirol von der weltgrößten Multisportveranstaltung für Athleten über 30: Die „Winter World Masters Games“ (WWMG) sind keine Elite-, sondern eine Breitensportveranstaltung für ambitionierte Athleten. Außer dem Alterslimit gibt es keine Qualifikationskriterien für diese Welttitelkämpfe, die zuvor im slowenischen Bled und zuletzt in Québec (Kanada) stattfanden.

OK-Chef Georg Spazier (Innsbruck-Tirol Sports GmbH) freut sich, dass Innsbruck nach zwei Olympischen Spielen, der Universiade, den Youth Olympic Games und den International Children’s Games nun – als erste Stadt weltweit – auch diese fünfte vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Multisportveranstaltung beheimaten darf.

Von 10. bis 19. Jänner 2020 wird in der Gastgeberstadt Innsbruck und den weiteren Austragungsorten – Kitzbühel, Götzens, Praxmar, Seefeld und Telfs – viel los sein: Stand Mittwoch lagen schon über 2200 Anmeldungen von Athletinnen und Athleten aus 53 Nationen vor, bis zu 3000 sollen es werden. Rund 45 % der Sportler kommen aus Europa, 25 % aus Nordamerika, 30 % aus dem Rest der Welt. Sie messen sich in zwölf Wintersportarten mit zahlreichen Unterdisziplinen. Das Spektrum reicht von ehemaligen Olympioniken bis hin zu Hobbysportlern. Die ältesten bisher gemeldeten Athleten sind 84(!), mit dabei ist z. B. auch ein 80-jähriger Skispringer aus Norwegen.

Rund 600 freiwillige Helfer sollen zu einem reibungslosen Ablauf beitragen – weitere Anmeldungen unter www.innsbruck2020.com/volunteers sind herzlich willkommen.

Gemäß dem Motto „Spirit together“ gehe es nicht (nur)um „höher, schneller, weiter“, sondern um „nationen- und sportartenübergreifenden Kontakt“, betont Alexander Pointner, einer der prominenten Botschafter der Spiele. BM Georg Willi sieht „Gemeinschaft, Freundschaft und Respekt“ als zentrale Werte. Große Erwartungen in Sachen Wertschöpfung haben die Touristiker: „Viele Teilnehmer und ihre Partner verbinden die WWMG mit einem Urlaub in Tirol“, erklärt GF Karin Seiler-Lall (Innsbruck Tourismus). Die Buchungslage sei bereits „sehr gut“ – wobei laut Spazier erwartungsgemäß die Athleten aus der näheren Umgebung am längsten mit der Anmeldung zuwarten. (md)

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