Verlegung der Olympia-Marathons nach Sapporo für IOC alternativlos

Die Veranstalter präsentierten Pläne, die Langstreckenbewerbe in Tokio in den frühen Morgenstunden auszutragen – für das IOC keine Option.

Die Marathon-Läufer und Geher werden bei Olympia in Sapporo an den Start gehen.
© AFP

Tokio – Das IOC hält trotz des Widerstandes der Olympia-Veranstalter in Tokio an seinem Plan fest, die Marathons der nächstjährigen Sommerspiele von der Hauptstadt nach Sapporo zu verlegen. Es gebe keine Überlegungen, an der Entscheidung etwas zu ändern, sagte John Coates, der Koordinationschef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nach einem Treffen mit Yuriko Koike, der Gouverneurin von Tokio.

Vor zwei Wochen hatte das IOC unter dem Eindruck der Hitzerennen der Leichtathletik-WM in Doha die Verlegung der Olympia-Rennen über die 42,195-km-Distanz und der Geher-Bewerbe auf die nördliche Insel Hokkaido beschlossen. Dieses Vorhaben aus Rücksicht auf die Gesundheit der Athleten stieß bei den lokalen Veranstaltern in Japan aufgrund der großen Bedeutung der Marathons auf keine Gegenliebe. Als Kompromiss wurden erfolglos Startzeiten in den frühen Morgenstunden vorgeschlagen.

In Sapporo herrschen im Hochsommer um fünf bis sechs Grad geringere Temperaturen als in Tokio, wo Ende Juli/Anfang August in der Regel Spitzenwerte von 35 Grad Celsius und mehr herrschen. Zudem ist die Luftfeuchtigkeit deutlich geringer. (APA)

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