50-Jähriger und 36-Jährige starben in Hotelzimmer in St. Pölten

Tatort war nach Polizeiangaben ein Zimmer im Cityhotel D&C in St. Pölten, das wegen eines Festivals fast ausgebucht war. Gäste waren durch Schüsse um kurz nach Mitternacht aus dem Schlaf gerissen worden.

Symbolfoto
© TT / Thomas Böhm

St. Pölten — In einem Zimmer eines Hotels in St. Pölten hat am Samstag kurz nach Mitternacht eine Frau einen Mann und dann sich selbst erschossen. Diesen Hergang hat laut Oberstleutnant Sonja Stamminger von der Landespolizeidirektion Niederösterreich die Schusshandbestimmung ergeben. Die Hintergründe der Bluttat blieben vorerst unklar und waren Teil der weiteren Ermittlungen des Landeskriminalamtes.

Laut Polizei starben eine 36-Jährige aus dem Bezirk Wiener Neustadt-Land und ein 50-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten-Land. Geschossen wurde mit einer Faustfeuerwaffe. Die Niederösterreicherin besaß dafür eine "gültige waffenrechtliche Urkunde", so Stamminger. Schauplatz der Tat war ein Innenstadthotel in der niederösterreichischen Landeshauptstadt.

Bisher keine Hinweise auf Auseinandersetzung

In dem Vier-Sterne-Haus war der Sprecherin zufolge gegen 0.20 Uhr "ein Schuss akustisch wahrgenommen" worden. Geschossen wurde mindestens zwei Mal.

Die Frau und der Mann "kannten einander offensichtlich", teilte die Polizei weiter mit. In welcher Beziehung sie zueinander gestanden sind, werde noch abgeklärt. Hinweise auf eine Auseinandersetzung gebe es nicht. (APA/TT.com)

Hilfe bei Suizid-Gedanken

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Suizidgedanken betroffen sind, finden Sie hier Hilfe:

  • www.onlineberatung-telefonseelsorge.at
  • Rat auf Draht: kostenloser Notruf für Kinder und Jugendliche, Tel. 147 (ohne Vorwahl) rund um die Uhr, https://www.rataufdraht.at/
  • Pro mente: https://promente-tirol.at/de/
  • Psychiatrische Ambulanz der Innsbrucker Klinik: Tel. +43 (0)50 504 23648
  • Notaufnahme des MZA, Anichstraße 35, Innsbruck, Tel. +43 (0)50 427 057
  • Psychosozialer Dienst in Hall in Tirol: www.psptirol.org, Tel. +43 (0)52 2354 9 11
  • Kriseninterventionsdienst des Roten Kreuzes: Notruf 144

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