Software macht Menschen „unsichtbar“ für Gesichtserkennung

Eine neue Software verzerrt Gesichtszüge in Videos in Echtzeit und macht sich für automatische Gesichtserkennung unsichtbar.

Symbolfoto
© APA (dpa)/David Ebener

Menlo Park – Facebook hat einen Filter entwickelt, der Gesichter in Videos so verändert, dass Software zur Gesichtserkennung nicht mehr funktioniert, berichtet die Plattform futurzone. Das sogenannte„De-Identifikations“-System ist die erste Software, die auch auf Videos angewandt werden kann. Bei dem Filter erkennt die eingesetzte „KI“ Gesichtszüge automatisch und verzerrt diese in Echtzeit. Dabei muss so nicht jedes Video einzeln analysiert werden. Somit ist auch der Einsatz für Live-Videos denkbar.

In einem internen Papier hieß es, die Fortschritte bei der Gesichtserkennung würden es erfordern, dass Menschen unkenntlich gemacht werden können – allerdings nur für Maschinen. Menschen können die Personen weiterhin identifizieren, wie die Video-Beispiele vorführen, so futurzone.

Laut Venture Beat will Facebook die Software aber nicht für Nutzer ihrer Produkte anbieten. Das Projekt ist Teil der Deepfake Detection Challenge von Facebook und Microsoft. Sie soll Systeme weiterentwickeln, um Deepfakes besser zu identifizieren. (TT.com)


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