Regierung: Bewaffnete Angreifer töten 15 Dorfbewohner in Südthailand

Über die Hintergründe der Tat ist derzeit noch nichts bekannt. In der Region, in der sich der Angriff ereignete, leben überwiegend Muslime.

Neben den Todesopfern gab es mehrere Verletzte.
© APA/AFP/MAE KOR NEAW FOUNDATION/

Bangkok – Bei einer bewaffneten Attacke auf ein Dorf im Süden Thailands sind nach Regierungsangaben mindestens 15 Menschen getötet worden. Die Angreifer seien mit Schusswaffen und Granaten über die Menschen in dem Dorf der Provinz Yala hergefallen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Mittwoch. Unklar war zunächst, wie viele Angreifer das Dorf attackierten und wer die Täter sind. Neben den Todesopfern soll es mehrere Verletzte geben.

Die – gleichnamige – Provinzhauptstadt Yala liegt etwa tausend Kilometer entfernt von der Landeshauptstadt Bangkok in Thailands Süden. Dort sind im Unterschied zum überwiegend buddhistischen Rest des Landes Muslime in der Mehrheit. Bei Auseinandersetzungen zwischen Aufständischen und Regierungstruppen in der Region starben seit 2004 rund 7000 Menschen. (dpa)

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