Finale: Zwei Tiroler stürmen heute Abend auf den Ninja-Olymp zu

Mit Manuel Eder und Simon Brunner haben heute (20.15 Uhr, RTL) zwei Tiroler beim Finale von „Ninja Warrior Germany“ den Mount Midoriyama im Visier.

Der 32-jährige Schwazer Manuel Eder will heute beim Ninja-Finale hoch hinaus.
© TVNOW/Markus Hertrich

Innsbruck, Schwaz –Es geht um Ausdauer, Griffkraft, Balancegefühl und Geschicklichkeit – und am Ende um ein Preisgeld von 300.000 Euro. Die gibt es aber nur für den, der das ultimative Hindernis am Ende einer Reihe von zu bewältigenden Parcours erfolgreich absolviert: den bisher ungezwungenen Mount Midoriyama, den Olymp eines jeden Ninja Warriors.

Wenn heute um 20.15 Uhr auf RTL 27 Männer und Frauen beim großen Finale von „Ninja Warrior Germany“ gegeneinander und gegen die Uhr antreten, dann werden zwei Kandidaten aus Tirol mit dabei sein: der aus Bayern stammende und in Innsbruck studierende Simon Brunner (22) und der 32-jährige Schwazer Manuel Eder. Während es für Simon Brunner bereits der dritte Auftritt in Folge in einem Finale von „Ninja Warrior Germany“ sein wird, ist es für Manuel Eder das erste Finale bei seiner ersten Teilnahme. Dennoch hält sich bei dem Schwazer Tätowierer die Aufregung in Grenzen: „Ich komme aus dem Leistungssport. Von daher bin ich es gewöhnt, mit Druck umzugehen und jederzeit meine Leistung abzurufen.“ Zum Mitmachen an dem Format hat er sich entschieden, nachdem ein Freund und Teilnehmer ihm dazu geraten hatte. „Mich hat es einfach gereizt, etwas Neues zu probieren. Es geht auch darum, aus seiner Komfortzone zu kommen.“

Der große Final-Parcours besteht aus vier Teilen: Runde eins besteht aus neun – teils bekannten, teils adaptierten – Hindernissen und hat ein Zeitlimit. Runde zwei wartet mit fünf Hindernissen auf, auch hier geht es gegen die Zeit. Am Ende dieser Runde wartet der Buzzer, der Runde drei freischaltet. Diese ist ohne Zeitlimit und beinhaltet fünf Hindernisse: die schwebenden Türen, den Spannungsbogen, die Fingerleisten 2.0, die Steck-Kästen und den Stangen-Flug. Wer all diese Hindernisse erfolgreich absolviert hat, steht in Runde vier vor dem 20 Meter hohen „Mount Midoriyama“, der in einer vorgegebenen Zeit von 25 Sekunden bezwungen werden muss. Gelingt keinem der Teilnehmer dieses Kunststück, gewinnt die Staffel, wer am weitesten gekommen ist, und kassiert als „Last Man Standing“ bzw. „Last Woman Standing“ immerhin noch 25.000 Euro. (np)

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