Reise an die Malabarküste Indiens: Kokosnuss im Überfluss

Palmen, Berge, Meer: Die Malabarküste in Südindien ist zum Sehnsuchtsort geworden – für Esoteriker und Wasserratten, Zähnebleicher und Flitterwöchner mit Lehm am Lackschuh.

Wasserstraßen. Zwischen Meer und Berg verläuft ein schier endloses System aus Binnenseen und Lagunen.
© Günter Spreitzhofer

Von Günter Spreitzhofer

Es ist ein gutes Land, und freundlich dazu. Eingebettet zwischen das Arabische Meer und die schroffen Gebirgszüge der Western Ghats, galt der indische Bundesstaat Kerala im äußersten Südwesten des Subkontinents immer schon als Geheimtipp. Arabische, jüdische und chinesische Händler tummelten sich hier, lange bevor europäische Missionare den Küstenstreifen so lieblich fanden, dass heute fast ein Fünftel der Bevölkerung Christen sind – immerhin über sechs Millionen Menschen, die meisten davon Thomaschristen, die ihren Ursprung auf die Landung des Apostels im Jahre 52 n. Chr. zurückführen. Vasco da Gama und seine Portugiesen kamen erst 1498, fanden bereits Christen vor und freuten sich sehr.

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