Keine Berufung zur Skiverbindung Paznaun/St. Anton

Die Bergbahnen Kappl werden nicht gegen das Urteil berufen, mit dem das Bundesverwaltungsgericht im vergangenen Jahr die Skiverbindung zwisc...

Derzeit prüft man eine alternative Variante für das Malfon.
© Tschiderer, Reichle

Die Bergbahnen Kappl werden nicht gegen das Urteil berufen, mit dem das Bundes­verwaltungsgericht im vergangenen Jahr die Skiverbindung zwischen dem Paznaun und St. Anton gekippt hat. „Wir haben das geprüft. Es ist zu heikel. Die Erfolgsaussichten sind gering bis gar nicht durchzubringen. Juristisch ist es schwer, in der außerordentlichen Revision Recht zu bekommen", erklärt der Kappler Bürgermeister Helmut Ladner die Entscheidung.

Im November 2018 hatte das Gericht den positiven Bescheid des Landes zum Bau von neuen Liftanlagen im Malfon­tal aufgehoben. Während das mündliche Urteil noch in der Verhandlung fiel, haben die Projektbetreiber das schriftliche Urteil erst kürzlich zugestellt bekommen. Nicht vom Tisch ist das angestrebte Ziel selbst. Wie von der Tiroler Tageszeitung berichtet, wird derzeit eine Alternative geprüft — eine Überspannung des Malfontals mit einer Seilbahn. Laut Ladner gibt es viele offene Fragen zum Projekt — „es geht Schritt für Schritt". Man strebe dieses Mal eine einvernehmliche Lösung an. (mr)


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