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Heiß umworben: Mangel an Fachkräften spitzt sich in Tirol zu

Deutschland will Fachkräften per Gesetz den Weg aus Nicht-EU-Ländern auf den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern, Tirol versucht, die Lehre attraktiver zu gestalten, IHS-Chef Kocher plädiert für einen Masterplan.

Auch ausländische Fachkräfte können helfen, dem Fachkräftemangel in Zukunft entgegenzuwirken.
© iStockphoto

Von Verena Langegger

Innsbruck, Wien, Berlin — Erst kürzlich setzte der Tiroler Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Walser im Kampf gegen den Fachkräftemangel einen Lehrlingskoordinator ein. Denn der Fachkräftemangel spitzt sich auch in Tirol weiter zu. 83 Prozent der Betriebe erwarten laut einer Umfrage der Wirtschaftskammer, dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärft. Für Walser ist es hochproblematisch, dass Kinder sich bereits im Alter von 15 Jahren für einen Bildungsweg entscheiden müssen: „Die Lehre muss flexibler werden und Wege für die Zukunft junger Menschen offenlassen. Ein zweiter, praktischer Bildungsweg soll ins System integriert werden. Deutschland hat hier bereits vorgelegt. Der Druck auf Österreich steigt, wir müssen endlich reagieren", erklärte Walser. Der künftige Koordinator David Narr soll auch die Qualität der Lehre weiter vorantreiben: „Wir müssen die Lehre qualitativ hochwertiger machen und den höchsten Bildungsstandard gewährleisten. Eine gute Ausbildung ist die Grundvoraussetzung für ein gutes Leben", meint Narr.

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