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Stubaier Talmanager: „Geiz-ist-geil-Ansatz ist im Tourismus fehl am Platz“

Der neue Stubaier Talmanager sieht die Preisdurchsetzung als größtes Problem. Neustifts Bürgermeister wünscht sich eine Aufbruchstimmung.

© TVB Stubai

Von Denise Daum

Fulpmes, Neustift — Die Wintersaison in Neustift ist dank des Stubaier Gletschers schon angelaufen. Trotzdem zeigen sich viele Touristiker einmal mehr nicht ganz zufrieden mit der Situation im Tal. Die Wertschöpfung sei nicht gut genug, das Preisniveau zu weit unten, und überhaupt drohe der Stillstand. Vor allem, dass das Liftprojekt von Neustift in die Schlick weiterhin in der Luft hängt, macht den Touristikern zu schaffen. Mehrfach wurde das Stubai gar als „vergessenes Tal" und von der Landesregierung im Stich gelassen bezeichnet. Gefallen sind diese Äußerungen in der Vergangenheit in unterschiedlichen Zusammenhängen. Sei es im Kontext mit dem Nein zum Brückenschlag von der Schlick in die Axamer Lizum oder mit dem Ja zu weiteren Wasserableitungen für den Ausbau des Tiwag-Kraftwerks Sellrain-Silz, wodurch der für den Sommertourismus wichtige WildeWasserWeg bedroht ist.

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