Glasners Wolfsburg siegt bei Hütters Frankfurt 2:0

Oliver Glasner hat am Samstag das Duell der beiden österreichischen Trainer in der deutschen Fußball-Bundesliga für sich entschieden. Der Oberösterreicher gewann mit dem VfL Wolfsburg auswärts gegen die von Adi Hütter betreute Frankfurter Eintracht mit 2:0. Spitzenreiter Gladbach kassierte bei Aufsteiger Union Berlin eine 0:2-Niederlage. Leipzig ist nach einem 4:1 gegen Köln weiter Zweiter.

Der drittplatzierte FC Bayern liegt nach einem 4:0 bei Fortuna Düsseldorf gleichauf mit Leipzig nur noch einen Punkt hinter den „Fohlen“. Zwei weitere Zähler dahinter ist nach der 12. Runde Schalke nach einem 2:1 in Bremen gegen Werder Vierter. Der Neunte Bayer Leverkusen erreichte vor eigenem Publikum gegen den Dritten Freiburg ein 1:1.

RB Leipzig hat in der zwölften Runde der deutschen Fußball-Bundesliga Platz zwei verteidigt. Die Sachsen feierten am Samstag gegen den Vorletzten 1. FC Köln einen 4:1-Heimsieg und liegen damit nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach, der davor bei Union Berlin 0:2 verloren hatte.

In Leipzig erzielte Konrad Laimer in der 37. Minute das zwischenzeitliche 3:0, der Salzburger spielte so wie seine ÖFB-Teamkollegen Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker durch. Bei den Kölnern wurde Florian Kainz in der 46. Minute eingewechselt, Louis Schaub saß auf der Bank. Für die weiteren Leipzig-Tore zeichneten Timo Werner (22.) und Emil Forsberg (32./Elfmeter, 79.) verantwortlich.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Werner absolvierte gegen die Kölner, bei denen das Debüt von Trainer Markus Gisdol misslang, im Alter von 23 Jahren und 262 Tagen als jüngster Spieler der Geschichte sein 200. Match in der deutschen Bundesliga. Der DFB-Teamstürmer hält derzeit bei 75 Treffern.

In Frankfurt erzielten Wout Weghorst (19.) und Ex-LASK-Stürmer Joao Victor (65.) die Tore für die Gäste, die nach Gelb-Rot für Marcel Tisserand (45.+1) eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen mussten. Pavao Pervan saß nach der Genesung von Einsergoalie Koen Casteels ebenso auf der VfL-Bank wie Xaver Schlager, der in der 88. Minute eingewechselt wurde und damit rund drei Monate nach seinem Knöchelbruch ein Comeback gab.

Für die nun siebentplatzierten Wolfsburger war es der erste volle Erfolg nach zuletzt vier Niederlagen beziehungsweise sieben sieglosen Bewerbspartien. Die Frankfurter, bei denen Martin Hinteregger durchspielte, rutschten an die zehnte Stelle ab.

Einen Platz dahinter rangiert Union Berlin nach dem 2:0 über die Gladbacher, die mit Stefan Lainer nach zuletzt vier Pflichtspielsiegen en suite wieder als Verlierer vom Rasen gingen. Dadurch rückten die Bayern dem Club von Ex-Salzburg-Meistermacher Marco Rose bis auf einen Punkt nahe.

Die Münchner hatten mit David Alaba als Innenverteidiger beim 4:0 in Düsseldorf keine Probleme, es trafen Benjamin Pavard (11.), Corentin Tolisso (27.), Serge Gnabry (34.) und Philippe Coutinho (70.). Für den Titelverteidiger war es der dritte Sieg ohne Gegentor im dritten Spiel unter Neo-Chefcoach Hansi Flick, Goalgetter Robert Lewandowski ging erstmals in dieser Liga-Saison leer aus.

Zwei Plätze hinter den Bayern hat sich Schalke durch ein 2:1 in Bremen eingereiht. Die „Königsblauen“ gingen dank Amine Harit (43.) und Benito Raman (53.) in Führung, Werder gelang durch Yuya Osako (80.) nur noch Resultatskosmetik. Bei den Siegern fehlte Alessandro Schöpf wegen einer Muskelverletzung, Guido Burgstaller wurde in der 88. Minute eingetauscht. Bei den Gastgebern saß Marco Friedl auf der Bank.

Sein Landsmann Julian Baumgartlinger musste bei Leverkusens 1:1 gegen Freiburg kurz vor Spielbeginn wegen Muskelbeschwerden passen. Auf der Gegenseite war Philipp Lienhart über die komplette Distanz im Einsatz.


Kommentieren