Offenbar Hackerangriff bei der Wiener SPÖ

Bei der Wiener SPÖ hat es offenbar einen Hackerangriff gegeben. Die Partei berichtete am Montag von „unberechtigten Zugriffen“ auf einen Mailserver. 34 Postfächer sind demnach betroffen. Der Vorfall werde mittels Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und gleichzeitig der Datenschutzbehörde gemeldet, hieß es.

Der Hackerangriff ist laut SPÖ im Zuge einer Prüfung der Verbindungsdaten zu einem Mailserver am Dienstag der Vorwoche entdeckt worden. Die Betroffenen wurden informiert. Außerdem habe die IT-Abteilung unmittelbar technische Maßnahmen gesetzt, um weitere unberechtigte Zugriffe auszuschließen. Eine Expertengruppe soll zudem das Ausmaß und die Umstände des Vorfalls ermitteln. Die Untersuchungen seien noch im Gange, teilte die Wiener Partei mit.

Ob auch Postfächer von Stadträten oder des Bürgermeisters Michael Ludwig betroffen sind, war vorerst nicht klar. Weitere Informationen will Landesparteisekretärin Barbara Novak in einem für 13.00 Uhr in der Landesparteizentrale (Löwelstraße 18) angesetzten Pressegespräch geben.

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