600.000 Euro mehr: Land verabreicht Erl eine kräftige Budgetspritze

Der Zuschuss für die Tiroler Festspiele wird um 600.000 Euro pro Jahr erhöht. Offen sind noch die Kosten für den Umbau des Ferdinandeums.

Der neue Intendant Bernd Loebe hatte sich eine „Blutauffrischung“ für das Budget der Festspiele Erl gewünscht. Und er bekommt sie: Statt 1,15 Mio. sind es künftig 1,75 Millionen Euro pro Kalenderjahr vom Land.
© Thomas Boehm / TT

Von Markus Schramek

Innsbruck –Eine „Blutauf­frischung“ für das Budget der Festspiele Erl hatte sich der neue Intendant Bernd Loebe im TT-Interview gewünscht. Mit jährlich je 1,15 Millionen Euro von den Fördergebern Land und Bund sei es nicht mehr getan, „wenn man sich anspruchsvollere Ziele setzt“, erklärte Loebe, der Erl seit Oktober zusätzlich zur Oper Frankfurt leitet. Die Tiroler Landesregierung ist gewillt, diesem pekuniären Begehren zu folgen: Im Voranschlag des Landes für das Doppelbudget der Jahre 2020 und 2021 wird die Förderung für die Festspiele Erl um fast 50 Prozent angehoben: plus 600.000 Eur­o auf 1,75 Mio. Euro jährlich.

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