Gut zu wissen: So spart man Kalorien beim Keksebacken

Kekse gehören zum Advent einfach dazu. Leider sind die weihnachtlichen Naschereien wahre Kalorienbomben. Doch das muss nicht sein. Wie man mit simplen Tricks beim Backen Kalorien einspart, lesen Sie hier.

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Naschen ohne schlechtes Gewissen: Weihnachtskekse müssen nicht kalorienreich sein.
© pixabay

Innsbruck – Nach der Adventzeit finden sich die Kalorien der Weihnachtskekse häufig als Fettpolster auf den Hüften wieder. Zucker, Butter, Mehl und Eier sind meist die Hauptzutaten des süßen Gebäcks und machen sie somit ungesund üppig. Reduziert oder ersetzt man allerdings einige dieser Zutaten, werden die Weihnachtskekse zu kalorienarmen Leckereien.

💡 Hier ein paar Tricks für kalorienarmes Backen:

🍯 Zucker reduzieren/ersetzen

Meist kann ein Drittel der Zuckermenge weggelassen werden und die Kekse sind immer noch süß genug. Außerdem sollte man auf natürliche Süßungsmittel zurückgreifen. Je nachdem ob ein fester oder flüssiger Zuckerersatz benötigt ist, kann man beispielsweise Bananen, Datteln/Dattelsirup, Kokosblüten- oder Birkenzucker, Reis- und Ahornsirup oder Honig verwenden.

Wichtig: Infos auf dem Etikett beachten, sonst wird’s schnell zu süß.

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🥥 Auf Weizenmehl verzichten

Anstelle von Weißmehl kann das ballaststoffreichere Vollkornmehl zum Einsatz kommen. Kokos-, Mandel- oder Nussmehle liefern kaum Kohlenhydrate. Aber Achtung auf die Menge achten: Gemahlene Nüsse können Mehle nicht 1:1 ersetzen.

🧈 Keine Butter

Pflanzliche, fettreduzierte Margarine macht die Kekse bekömmlicher als Butter.Ebenfalls Kalorien sparen kann man, wenn man mit Pflanzenölen backt, denn statt 100 g Butter braucht man nur 80 g Öl. Ideal sind relativ geschmacksneutrale Öle wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Noch fettärmer wird Gebäck, wenn man einen Teil der Butter durch Joghurt, (Mager-)Topfen oder Apfelmus ersetzt. Weiterer Tipp: Backpapier verwenden, anstatt das Backblech einzufetten.

🥛 Vollmilch ersetzen

Bei Rezepten, in den Milch, Joghurt oder Topfen zu den Zutaten gehören, sollte man auf fettreduzierte Produkte zurückgreifen. Anstelle von normaler Vollmilch kann Buttermilch verwendet werden. Sie bringt gleich mehrere Vorteile: Buttermilch ist leicht und verleiht dem Teig eine schöne fluffige Konsistenz.

🍪 Rezept für Cranberry-Hafer-Cookies

📝 ZUTATEN

  • 2 Bananen
  • 160 g Haferflocken
  • 80 g Cranberries (ungezuckert)

👩🏼‍🍳👨🏼‍🍳 ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel zu einem Brei zerdrücken.
  3. Haferflocken dazugeben und mit dem Bananen-Brei vermischen. Ein wenig stehenlassen, damit die Haferflocken weicher werden.
  4. Cranberries unterheben.
  5. Aus dem entstandenen Teig kleine Kugeln formen und auf das Backblech legen. Die Kugeln zu Cookies flachdrücken.
  6. In den Ofen schieben und backen bis sie goldbraun sind – maximal 15 Minuten.

🍶 Finger weg vom Alkohol

In viele Weihnachtskekse kommt Alkohol (Rum, Amaretto usw.) Keine gute Idee! Alkohol hat viele Kalorien.

🥄 Proteinpulver verwenden

Für eine Portion Extra-Eiweiß kann Proteinpulver im Gebäck sorgen. Einfach einen Teil des Mehls dadurch ersetzen. Gesund und kaloriensparend.

🥕 Mit Gemüse backen

Zucchini, Karotten oder Süßkartoffeln machen das Gebäck saftig und gleichzeitig kalorienärmer, denn einen Teil des Fettes kann man sich damit sparen.

🌰 Nüsse, Samen, Trockenfrüchte

Trockenfrüchte wie Cranberries, Goji- oder Maulbeeren, aber auch die guten alten Rosinen motzen das Naschwerk auf. Ebenso Amaranth, Quinoa oder Chiasamen. Gesund und lecker.

Auch wer Nüsse oder Haferflocken für seine Weihnachtskekse verwendet, tut seinem Körper etwas Gutes. Zwar haben Nüsse viele Kalorien, sind dafür aber reich an den wichtigen ungesättigten Fettsäuren.

Bei Nussplätzchen kann etwa die Hälfte der Nussmenge durch Haferflocken ersetzt werden. Schon beinhalten die Kekse deutlich weniger Kalorien.

🥚 Kekse auf Eiweißbasis

Am kalorienärmsten sind Weihnachtskekse auf Eiweißbasis, so genannte Baisers. Mit Speisefarben und verschiedenen Formen sehen sie ganz unterschiedlich aus. (TT.com)


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