Hinter jedem Türchen verbirgt sich eine gute Geschichte

Es war im Advent 2015. Das Jahr, in dem sich Hunderttausende Menschen auf den Weg in Richtung Europa machten, um dem Bürgerkrieg in Syrien z...

Geschichten zum Advent.
© Frank

Es war im Advent 2015. Das Jahr, in dem sich Hunderttausende Menschen auf den Weg in Richtung Europa machten, um dem Bürgerkrieg in Syrien zu entfliehen. Auf der Suche nach einem besseren Leben fanden viele dabei den Tod. Erstickt in Lkw, ertrunken im Mittelmeer. Die Tragödien bestimmten ebenso die Schlagzeilen wie die Gräueltaten in den Kriegsgebieten und politische Auseinandersetzungen, die oft die Würde der Menschen völlig außer Acht ließen.

In enger Zusammenarbeit mit der Caritas hat sich die Tiroler Tageszeitung damals dazu entschieden, einen Kontrapunkt zu setzen und neben den unvermeidlichen täglichen „bad news" Platz in der Zeitung für „good news" zu schaffen. Die „Guten Geschichten zum Advent" im Form eines Adventkalenders mit Lesestoff fürs Herz waren geboren. Da gab es die Geschichte von dem Mädchen, das ihre langen Haare für eine Perücke für ein krebskrankes Mädchen spendete. Oder die Jugendlichen, die mit Obdachlosen Adventkränze flochten und einen ganz speziellen Weihnachtszauber in der Innsbrucker Teestube verbreiteten.

„Es sind nicht Theorien und Absichtserklärungen, sondern Vorbilder, mutige und beherzte Initiativen, die ein Land nähren. Gute Geschichten sind Lichtquellen und münden in ein großes ,DANKE'", sagt Caritas-Direktor Georg Schärmer. Und so gehen heuer die „Guten Geschichten" in ihr fünftes Jahr: Morgen wird das erste Türchen geöffnet. (np)

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