Euregio-Unternehmensgespräch in Schwoich: Wie die Jungen so ticken

Über die Generationen X, Y und Z und ihr jeweiliges Verhalten wurde beim Euregio-Unternehmensgespräch informiert, welches kürzlich bei Riede...

Über die Generationen X, Y und Z und ihr jeweiliges Verhalten wurde beim Euregio-Unternehmensgespräch informiert, welches kürzlich bei Riederbau in Schwoich stattgefunden hat. Ziel dabei war es, herauszufinden, wie und mit welchen Mitteln man die Jugendlichen anspricht, um ihnen eine Ausbildungsstelle schmackhaft zu machen.

Markus Abarth ist vom Bildungsconsulting der Wirtschaftskammer, und dort hat man sich genau angesehen, wo die Unterschiede der Generationen liegen. „Während die Babyboomer der 1950er-Jahre optimistisch und pflichtbewusst waren, zeigte sich für die Generation X ab 1965 ein behütetes Aufwachsen, aber beginnende Instabilität", sagte Abarth.

Die Generation Y ab 1980 gelte als selbstbewusst, für sie sei aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens wichtig. Gemeinhin als „Weichei" werde die Generation Z, also die Geburtenjahrgänge ab 1996 betitelt. Sie seien hypervernetzt, top informiert, was in der Welt abgeht, geprägt von Klima- und Bankenkrisen und politisch desillusioniert.

Das Smartphone stehe als Informationsquelle im Mittelpunkt und deshalb dürfef es Arbeitgeber nicht verwundern, wenn die Arbeitsstellensuche über das Internet gehe und die Bewerbung über WhatsApp ins Haus komme, sagte Abarth. „Der freie Job sollte möglichst in bewegten Bildern angeboten werden, doch Achtung: Die Aufmerksamkeitsspanne beträgt gerade einmal acht Sekunden." Hierarchien werden wenig toleriert, die jungen Menschen hätten aber durchaus Unternehmergeist. Wenn sie etwas wirklich interessiere, dann seien sie bereit, autodidaktisch daran zu arbeiten. Bezüglich der Arbeitszeit sei eine eine klare Ansage gewünscht, wann Arbeitsbeginn und Dienstschluss ist. Abarth: „Bei der Arbeit sollte man beachten: Wenn man nichts sagt, dann kommt das als Kritik rüber, alles andere sollte man über den Klee loben." (be)

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