150 Höfe in Kärnten noch immer von Außenwelt abgeschnitten

Obwohl die Aufräumarbeiten auf Hochtouren laufen sind nach den Unwettern Mitte November noch immer zahlreiche Wohnhäuser und Höfe in Kärnten nicht über Straßen erreichbar.

In Bad Kleinkirchheim im Bezirk Spittal wurde Mitte November ein Wohnhaus von einer Mure getroffen und fast völlig zerstört. Ein Mann wurde getötet.
© APA

Klagenfurt – Nach dem Unwetter Mitte November sind in Kärnten nach wie vor 150 Häuser und Höfe von der Außenwelt abgeschnitten. Wie der zuständige Landesrat Martin Gruber (ÖVP) am Dienstag nach der Sitzung der Kärntner Landesregierung sagte, beträgt allein der Schaden an Straßen und ländlichem Wegenetz rund 20 Millionen Euro.

„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, an manchen Orten sind die Bedingungen sehr schwierig. Hier sind hochkomplexe Tiefbauarbeiten notwendig“, sagte Gruber. Das Bild, das sich in den betroffenen Gemeinden zeigt, sei verheerend, bis zu zwei Drittel des ländlichen Wegenetzes seien beschädigt. Man möchte versuchen, die Wege so herzurichten, dass bis Weihnachten alle Höfe wieder erreichbar sind. (APA)

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