2020 wird ein Arbeitsjahr für den Imst Tourismus

Obmann Hannes Staggl und sein Geschäftsführer Thomas Köhle ziehen an einem Strang und wollen die „Stärken stärken“.

Die Vollversammlung des Imst Tourismus mit seinen Mitgliedsorten Imst, Tarrenz und Nassereith, Roppen, Karres, Karrösten, Imsterberg und Mils bei Imst entlastete Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig.
© Parth

Von Thomas Parth

Mils b. Imst — Die Vollversammlung des Imst Tourismus in der Trofana Tyrol in Mils bei Imst verlief zwar emotional unspektakulär, doch schmälerte dies in keiner Weise die Ambitionen des kleinen Verbandes. Obmann Hannes Staggl und Geschäftsführer Thomas Köhle können auf ein breites Spektrum an Veranstaltungen, Sponsoring und Infrastrukturprojekten zurückblicken. Der bereits vierte Radmarathon mit 700 Teilnehmern sei beinahe zu einem Selbstläufer geworden. Auch die Laufveranstaltung Salomon 4 Trails komme, nicht zuletzt bei der heimischen Bevölkerung, sehr gut an. Damit nicht genug, setzt Imst Tourismus weiter auf Sportveranstaltungen. „Imst konnte eine weitere, hochkarätige Veranstaltung gewinnen.

Die Tour of the Alps vom 20. bis 24. April quer durch die Europaregion Tirol, Südtirol bis ins Trentino wird mit Sicherheit große mediale Aufmerksamkeit nach sich ziehen", verspricht sich Obmann Staggl einen Werbeeffekt. Der Vorteil für Imst sei, dass die Streckenführung gleich zweimal mitten durch die Stadt führe. „Damit ist das Sportspektakel hautnah mitten im Ort zu erleben", freut sich Staggl. Als „mein Kind" bezeichnete Staggl die Laufveranstaltung „Starkenberger Homerun" am 19. September 2020. Ein Team, bestehend aus zwei Läufern, startet getrennt vom Fernsteinsee bzw. von Landeck mit dem gemeinsamen Ziel Imst. „Begleitet wird die Veranstaltung von der Medien-HAK in Landeck, die einen Livestream auf den Sparkassenplatz bringen möchte", lobt Staggl.

GF Thomas Köhle demonstrierte die neue mit Fotos und Filmen hinterlegte Homepage von Imst Tourismus, die seit 20. November online ist. Für 2020 sei eine Webcam am Tschirgant geplant. Diesbezüglich würden die Verhandlungen aber ebenso noch im Gange sein wie rund um die geplanten Bike-Trails. „Chris Schnöller von der Area 47 setzt sich hier voll ein", informiert Köhle. Generell wolle Imst Tourismus seine „Stärken stärken", proklamiert Köhle weiter. Skeptisch verfolgt wird die Einverleibung des TVB Wipptal in den Großverband Innsbrucks. „Das ist hoffentlich kein Trend."

58 Prozent der Nächtigungen finden in Hotels, 17 Prozent in Ferienwohnungen statt, drei Prozent in Privatzimmern. Der Rest entfalle auf Hütten und Campingplätze. Sorge bereitet dem Geschäftsführer die doch sehr schwache Winterauslastung: „Da fehlen uns 72,2 Prozent auf die Vollauslastung!" Im Sommer liege man hingegen erfreulicherweise bei 46,2 Prozent.

In Summe würden sich 24 Mitarbeiter voll Elan sowohl um Touristiker als auch um Touristen kümmern, lobt GF Köhle: „Hervorheben möchte ich unsere Vermieter-Coaches Michelle und Flo, die an sieben Tagen in der Woche erreichbar sind.


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