Imster Brunnen als Unesco-Erben

Der Imster Feuerkünstler und Freund der Ehrwalder Bergfeuer Gebi „Tschett" Schatz war in den vergangenen Tagen, gemeinsam mit Manfred Thurne...

Die jüngsten Kunstinteressierten zu Besuch bei Gebi Schatz (l.) in der Tschett-Feuergalerie.
© Parth

Der Imster Feuerkünstler und Freund der Ehrwalder Bergfeuer Gebi „Tschett" Schatz war in den vergangenen Tagen, gemeinsam mit Manfred Thurner von der Imster Fasnacht, in Wien. Der Anlass war die Feier zum Unesco-Jubiläum „Zehn Jahr­e immaterielles Kulturerbe Öster­reichs". Schatz, als Obmann der Imster Brunnengemeinschaft, informiert­e die Vollversammlung von Imst Tourismus darüber, auch die Imster Brunnen in die Gemeinschaft der Kulturerben zu führen.

„Wir haben die Expertise, hier gute Chancen zu haben, denn das Thema Wasser wird immer wichtiger", attestiert Schatz. Man wolle jedoch nicht den Fehler machen und die Nachbardörfer ausschließen. „Wir wollen die Brunnen der gesamten Tourismusregion rund um Imst einbeziehen", versichert Schatz: „Wir haben so viele wunderschön­e Brunnen, die wir, ganz im Sinne des UN-Gedankens, zusammenführen wollen." Der Ideenspender und Querdenker brachte eine mit dem Imst-Logo geschmückte Wasser­flasche mit: „Wir wollen das gute Wasser präsentieren und veredeln. Ein Imster Blumen­tee oder ein Heilwasser in Flaschen könnte so auch im Ruhrgebiet getrunken werden", spinnt Schatz den Gedankengang weiter und erntet Applaus und unterstützende Worte von den Touristikern.

Ein weiteres Feld, das Geb­i Schatz bearbeitet, ist die Kunstvermittlung, speziell an die Jüngsten. So verwundert es nicht, dass ihm der Kindergarten Tapperlix einen Besuch abstattete. Aktuell dient die Tschett-Feuergalerie in der Pfarrgasse 8 auch als Ausstellungsort im Rahmen der Kunststraße Imst 2019. Hier stellt Karl Krachler seine Werke aus. „Und im ersten Stock kann die einstige Gaststube des alten Gasthofs Mondschein besichtigt werden", freut sich Schatz, denn in der so genannten „Manufaktur" präsentieren Cornelia Divan, Christa Felfernig, Barbara Lott, Theresa Schrattenthaler und Elisabeth Trenkwalder ihre Arbeiten. (top)

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