R. Kelly ließ angeblich Ausweis für Heirat mit 15-jähriger Aaliyah fälschen

Dem US-Sänger – der bereits wegen sexuellen Missbrauchs in U-Haft sitzt – wird nun auch Bestechung zur Last gelegt. Er soll für die damals 15-jährige Sängerin Aaliyah einen gefälschten Ausweis erworben haben, um sie zu heiraten.

Kelly sitzt seit Juli in einem Gefängnis in Chicago.
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New York – Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte US-Sänger R. Kelly muss sich nun auch wegen des Vorwurfs der Bestechung verantworten. Ankläger in New York beschuldigen den 52-Jährigen in einer neuen Anklageschrift, einem Beamten 1994 Geld für einen gefälschten Ausweis gezahlt zu haben.

Der New York Times zufolge kaufte der Musikstar das Dokument für die damals 15-jährige US-Sängerin Aaliyah, um sie als Volljährige auszugeben und einen Tag später heiraten zu können. Die neuen Vorwürfe wurden zur bereits bestehenden Anklage gegen ehemaligen Superstar hinzugefügt. Aaliyah starb 2001 bei einem Flugzeugabsturz.

Seit Juli hinter Gittern

Kelly sitzt seit Juli in einem Gefängnis in Chicago. Die Staatsanwaltschaft in New York wirft ihm unter anderem sexuellen Missbrauch und Erpressung vor. Der Musiker („I Believe I Can Fly“) soll Mitarbeiter, darunter Bodyguards und Assistenten, angestiftet haben, Mädchen für illegale sexuelle Handlungen zu gewinnen. Kelly beteuert seine Unschuld. (APA/dpa)


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