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898 statt 158,80 Euro: Erfolgreiche Klage nach Ticketwucher

Konzertkarten für gefragte Interpreten sind nicht immer leicht zu bekommen. Nicht nur der VKI warnt vor der Ticketplattform „Viagogo“. Jetzt klagte eine Tirolerin erfolgreich.

Konzertkarten für gefragte Interpreten sind nicht immer leicht zu bekommen. Online-Geschäftemacher nutzen das aus.
© imago

Von Reinhard Fellner

Innsbruck, Genf –Selten waren sich Konsumentenschützer im deutschsprachigen Raum so einig: Vor der Ticketplattform Viagogo wird gewarnt. Die Schweizer mit Sitz in Genf machen ihr Geld mit dem Online-Verkauf von Tickets für Musik-, Theater- und Sportveranstaltungen. Entgegen der Gestaltung der Website handelt es sich bei Viagogo nicht um eine offizielle Verkaufsplattform, sondern lediglich um einen Online-Marktpaltz für Tickets, über den bereits angekaufte Karten weiterveräußert werden. Und da will natürlich jeder der Beteiligten seinen Schnitt machen. Bislang wohl nicht immer mit seriösen Mitteln. So häufen sich Klagen, warnen Künstler und bekam der Verein für Konsumenteninformation (VKI) vom Handelsgericht Wien bestätigt, dass allein 42 Klauseln der Viagogo-Geschäftsbedingungen unzulässig seien, da sie Konsumenten u. a. „gröblich benachteiligen“.

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