Hamilton zu Wechselgedanken: Wandel „manchmal gute Sache“

Seine Zukunft sei nicht mit der des angeblich ebenfalls umworbenen Mercedes-Teamchefs Toto Wolff verknüpft, ließ Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton wissen.

Lewis Hamilton.
© AFP

Paris – Weltmeister Lewis Hamilton lässt sich mit der Entscheidung über seine Formel-1-Zukunft nach Ablauf seines Vertrags Ende 2020 Zeit. „Ich habe noch nicht viel Energie da reingesteckt“, sagte der Mercedes-Pilot am Freitag in Paris zu Überlegungen über seine weitere Karriere.

Beim Saisonfinale in Abu Dhabi in der Vorwoche hatte der 34-Jährige noch Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Ferrari zur Saison 2021 genährt. Hamilton soll sich in diesem Jahr zwei Mal mit Ferrari-Vorstandschef John Elkann getroffen haben.

Seine eigene Zukunft sei nicht mit der des angeblich ebenfalls umworbenen Mercedes-Teamchefs Toto Wolff verknüpft, ließ Hamilton wissen. „Ich muss das tun, was für mich das Beste ist“, sagte der sechsmalige Champion. Wandel sei „manchmal eine gute Sache“, befand Hamilton. Er habe aber keine Geheimnisse vor Teamchef Wolff und fühle sich sehr wohl bei Mercedes. „Es ist eine starke Macht“, sagte Hamilton über den Rennstall, der zuletzt sechsmal in Serie die Fahrer- und Konstrukteurs-WM gewann.

Fünf Tage nach dem letzten Saisonrennen erhielt Hamilton bei der Gala des Weltverbands (FIA) seine WM-Trophäe. „Das war das beste Jahr meiner Karriere“, sagte der „Silberpfeil“-Star. Ihm fehlt nun nur noch ein Titel zur Rekordmarke von Michael Schumacher. Allerdings sei er „kein großer Fan von Galas“, verriet Hamilton und meinte: „Ich wäre gern schon in den Ferien.“ (APA/dpa)

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