Grabowski über 200 m Rücken EM-Achte - Rothbauer Brust-16.

Die Burgenländerin Lena Grabowski hat am Freitag bei den Schwimm-Europameisterschaften auf der Kurzbahn in Glasgow im Finale über 200 m Rücken Rang acht belegt. Die bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizierte 17-jährige Athletin blieb in 2:07,16 Min. 0,80 Sek. über ihren im Vorlauf fixierten österreichischen Rekord. Es gewann die Italienerin Margherita Panziera in 2:01,45 Min.

Im Semifinale über 100 m Brust wurde Christopher Rothbauer Gesamt-16. Mit 58,35 Sek. war der 21-Jährige um 0,55 Sek. langsamer als bei Platz sechs in den Vorläufen. Auf das Finale der Top Acht fehlte ihm exakt eine Sekunde. Als Schnellster in den für Samstag angesetzten Endlauf kam der Weißrusse Ilja Schymanowitsch, indem der 25-Jährige den Europarekord des Briten Adam Peaty in 55,89 Sek. um 0,05 Sek. verbesserte.

Die Wienerin Claudia Hufnagl hat am Freitag bei den Kurzbahn-Europameisterschaften im Schwimmen in Glasgow über 200 m Delfin Finalrang sechs erreicht. In 2:06,79 Min. blieb sie nur 3/100 über ihrem im Swim-off fixierten nationalen Rekord. Die 23-Jährige absolvierte die kräfteraubende Distanz an diesem Tag dreimal. Auf eine Medaille fehlten ihr 1,79 Sek. Gold ging an Katinka Hosszu (HUN/2:03,21).

Über 200 m Delfin legte Lena Kreundl über 100 m Lagen nach. In 59,36 Sek. unterbot die 22-Jährige ihren ein Jahr alten österreichischen Rekord um 0,10 Sek. Die Bronzemedaille verpasste Kreundl beim Sieg von Katina Hosszu um 74/100.

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Grabowski und Hufnagl waren zuvor mit OSV-Rekorden in die Finalläufe eingezogen. Grabowski verbesserte über 200 m Rücken als Gesamt-Siebente in 2:06,36 Minuten die fünf Jahre alte österreichische Bestmarke von Jördis Steinegger um mehr als eine Sekunde.

Hufnagl kam über 200 m Delfin nach Ex-aequo-Platzierung im Vorlauf im sogenannten „Swim-off“ um den achten und letzten Finalplatz weiter. Sie behielt im Duell mit der Italienerin Anna Pirovano in 2:06,76 Minuten die Oberhand. Damit war Hufnagl deutlich schneller als Birgit Koschischek (2:07,46) bei ihrem Rekord vor acht Jahren. Christopher Rothbauer stieg über 100 m Brust in 57,80 Sek. als Sechstschnellster ins Halbfinale am Abend auf.


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