Nach der Pause riss bei den Schwazern der Faden

Nach 30 starken Minuten und Pausenführung musste sich Schwaz Handball Tirol beim Double-Gewinner UHK Krems klar mit 22:29 (13:12) geschlagen geben.

Für Schwaz Handball Tirol mit Armin Hochleitner (r.) gab es in Krems nichts zu holen.
© gepa

Von Benjamin Kiechl

Krems, Oderzo –Die spusu-Liga bleibt auch in der Vorweihnachtszeit ein Krimi. Die Tür ins obere Play-off steht für Sparkasse Schwaz Handball Tirol weiter offen, aber es wird ein Kampf bis zum Schluss. Nach der deutlichen 22:29 (13:12)-Niederlage gestern in Krems muss in den verbleibenden zwei Runden gegen Linz (auswärts) und Hard (daheim) zumindest ein Sieg her. „Da brauchen wir sicher keinen Taschenrechner“, sagt Schwaz-Trainer Frank Bergemann, der im Brotberuf auch noch Lehrer ist.

Der Coach sah gegen den Double-Gewinner UHK Krems eine beherzte erste Halbzeit seiner Mannschaft. „Es hat alles geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren im Angriff ruhig und haben auf unsere Chance gewartet.“ Als Belohnung gab es für Kapitän und Topscorer Alex Wanitschek (7 Tore) und Co. eine 13:12-Pausenführung.

In der zweiten Hälfte mussten die Tiroler, die erneut ohne Abwehrchef Alexander Pyshkin antraten, den körperlichen Strapazen Tribut zollen. „Wir sind dann leider nicht mehr in Fahrt gekommen. Krems hat in der Schlussphase Tor um Tor erzielt, das hat uns leider den Punktgewinn gekostet“, resümierte Trainer Bergemann, der auch die Gegner um den Play-off-Einzug im Blick hatte. Ferlach überholte dank 23:23-Remis gegen Hard vorerst die Tiroler.

Die zweite Tiroler Mannschaft, medalp Innsbruck, setzte sich in einem Schützenfest in der italienischen Serie A2 mit 42:32 (21:18) gegen Oderzo durch und bleibt weiter Tabellenführer.


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