Aktivisten: 20 Tote bei Luftangriffen in Syrien

In Syrien sind bei Luftangriffen der Regierung von Präsident Bashar al-Assad und dessen Verbündetem Russland nach Angaben von Aktivisten mindestens 20 Zivilisten getötet worden, darunter acht Kinder. Kampfflugzeuge hätten die letzte große Rebellenhochburg Idlib im Norden des Landes angegriffen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit.

In zwei Dörfern hätten Helikopter außerdem Fassbomben abgeworfen. Truppen der syrischen Regierung hatten mit russischer Unterstützung im April eine Offensive auf Idlib und die benachbarte Provinz Hama begonnen. Nach Zählungen der Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden seitdem mehr als 4.800 Menschen getötet, darunter mehr als 1.200 Zivilisten. Tausende Menschen ergriffen im Zuge der Kämpfe die Flucht. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, dass im Lauf der vergangenen Woche 25.000 Syrer aus Idlib in Richtung der syrisch-türkischen Grenze geflüchtet seien.

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