Osttiroler Spezialist Unterrainer erhält Preis für Innovation im Holzbau

Mit gebogenen Holzelementen erobert die Aineter Firma den Markt. Das Land würdigt dies mit dem Cluster Award der Standortagentur.

Für das Eigenheim von Miriam und Leonhard Unterrainer erhielt die Firma Anfang 2019 den Holzbaupreis.
© Martin Lugger

Von Catharina Oblasser

Ainet, Innsbruck –Diese Firma hat den Bogen raus: Holzbau Unterrainer, gegründet 2006, fertigt Massivholzelemente in gebogener Ausführung an. Damit eröffnet das Unternehmen mit Chef Leonhard Unterrainer ganz neue gestalterische Möglichkeiten für Planer und Architekten.

Gestern wurde die Osttiroler Firma dafür mit dem Cluster Award der Standortagentur Tirol ausgezeichnet. „Cluster“ deshalb, weil es im Land sechs solche Zusammenschlüsse – eben Cluster – von Betrieben gibt, die jeweils einer bestimmten Kategorie angehören. Das sind erneuerbare Energien, Informationstechnologien, Life Science­s, Mechatronik, Wellness sowie Forst und Holz. Letzterem gehören die Unterrainers an. Der Cluster Award wurde in jeder Kategorie einmal vergeben.

An die 200 Unternehmerinnen und Unternehmer hatten sich zur Preisverleihung in der Messe Innsbruck getroffen. Es gab 32 Einreichungen, die unter anderem im Hinblick auf Innovation, wirtschaftliche Umsetzung und regional­e Relevanz unter die Lupe genommen worden waren.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der Unterrainer’schen Spindelpresse, einer Spezialanfertigung für eine reibungslose Produktion. „Holzbau Unterrainer ist mit der innovativen Technik der Radiusplatte europa­weit das einzige Unternehmen, welches gebogen­e Sperrholzelemente schnell und kosteneffizient herstellen kann“, lautete die Begründung der Experten.

Der Cluster-Award ist nicht der erste Preis, den Leonhard Unterrainer und seine Mitarbeiter entgegennehmen können. Zu den Auszeichnungen für das Osttiroler Unternehmen zählen auch der Jung­unternehmerpreis 2008 sowie die Holzbaupreise 2015 und 2019.

Chef Leonhard Unterrainer mit LR Patrizia Zoller-Frischauf bei einem Firmenbesuch 2016.
© Oblasser

Kommentieren


Schlagworte