Brand in Innsbruck: Mieter (56) reanimiert, Hund verendet

Sechs weitere Bewohner des Mehrparteienhauses mussten am Samstagabend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Klinik gebracht werden. Die Wohnung stand in Vollbrand, das Haus wurde durch das Feuer stark beschädigt.

Die Feuerwehr brachte alle Bewohner des Mehrparteienhauses in Sicherheit.
© zeitungsfoto.at

Innsbruck – Brandalarm in der Innsbrucker Reichenau am Samstagabend: Floriani­jünger von insgesamt drei Innsbrucker Feuerwehren waren gegen 22.30 Uhr in den Osten Innsbrucks ausgerückt. Dort war im dicht bewohnten Stadtteil in einer Wohnung eines Mehrparteien­hauses ein Feue­r ausgebrochen.

Ein 56-Jähriger wurde in der brennenden Wohnung leblos aufgefunden und konnte in letzter Minute ins Freie gebracht werden. Dort konnte der Hausbewohner noch erfolgreich reanimiert werden. Der Hund des Mieters verendet­e jedoch in der verrauchten Wohnung.

Sechs weitere Hausbewohner – darunter auch zwei Kinder – mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ebenfalls in die Klinik gebracht werden. Sämtliche Bewohner des Mehrparteienhauses wurden dann im Zuge der Löscharbeiten von den Einsatz­kräften evakuiert.

Das Rote Kreuz errichtet­e in einer nahen Schule ein Notquartier für die Betroffenen und kümmerte sich um sie. „Insgesamt versorgten wir sieben Verletzte und konnten für unverletzte Betroffene des Wohnhauses eine vorübergehende Notunterkunft zur Verfügung stellen“, sagte RK-Einsatzleiter Martin Plank. Die Brandursache war bis gestern noch unbekannt, auch die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Das extrem verrußte Gebäude ist vorerst unbewohnbar.

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Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Innsbruck, die Freiwilligen Feuerwehren Amras und Reichenau, 21 Sanitäter des Roten Kreuzes, Notarzt und Polizei. (fell)


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