Südliche Philippinen von Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert

Die südlichen Philippinen sind von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoß der Stärke 6,8 ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte am Sonntag auf der Insel Mindanao. Das Epizentrum lag südlich der bevölkerungsreichen Stadt Davao. Nach Angaben des Österreichische Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gab es mindestens fünf Todesopfer.

Die ZAMG berief sich in einer Aussendung auf Medienangaben. In internationalen Agenturberichten waren vorerst keine Todesopfer vermeldet worden. Das Beben wies demnach eine Magnitude von 6,8 auf.

Es ereignete sich etwa 80 Kilometer südwestlich der Stadt Davao. Es gab laut ZAMG zahlreiche Verletzte und Schäden an Gebäude und Infrastruktur. Es haben sich zudem bereits mehrere starke Nachbeben mit einer Magnitude von bis zu 5,7 ereignet. Mit weiteren Nachbeben war zu rechen, heiß es.

Erst im Oktober hatten zwei schwere Erdbeben die Philippinen erschüttert. Dabei kamen mehr als 20 Menschen ums Leben, mehr als 400 Menschen wurden verletzt.

Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Region mit starker seismischer Aktivität. Dort ereignen sich häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche. Das tödlichste Erdbeben auf den Philippinen seit Beginn der Messung der seismischen Aktivitäten hatte sich 1976 ereignet. Damals kamen Schätzungen zufolge bis zu 8.000 Menschen ums Leben.


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