Egger gewann Sprint-Bewerb in Whistler Mountain

Kunstbahnrodler Reinhard Egger hat am Samstag seinen zweiten Weltcupsieg eingefahren. Der Tiroler gewann am Samstag (Ortszeit) den Sprintbewerb in Whistler 0,007 Sekunden vor dem Russen Roman Repilow. Mit Jonas Müller als Drittem (+0,044) landete ein weiterer Österreicher auf dem Podest.

Im Doppelsitzer-Bewerb wurden Thomas Steu/Lorenz Koller Vierte und im Sprint Siebente, beide Rennen gingen an die Deutschen Toni Eggert/Sascha Bennecken. Bei den Damen triumphierte die Russin Tatjana Iwanowa, Madeleine Egle kam an die elfte Stelle.

Die Bilanz von ÖRV-Cheftrainer und -Sportdirektor Rene Friedl fiel zwiespältig aus. „Zum einen sind wir mit den zwei Medaillen happy, zum anderen ist es ärgerlich, da wesentlich mehr drinnen gewesen wäre.“ Das Material habe gepasst, doch die fahrerischen Leistungen seien „unterm Strich zu unkonstant gewesen“, resümierte Friedl.

Zufrieden war naturgemäß Sprint-Sieger Egger. „Im Disziplinenrennen hat es schon ganz gut funktioniert, leider habe ich aber zu viele Fehler eingestreut. Im Sprint ist dann alles aufgegangen. Unten raus war zwar auch ein kleiner Fehler drinnen, aber der hat keine große Rolle gespielt“, sagte der Vizeweltmeister, der sich im Weltcup auf Platz sechs verbesserte.

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Müller liegt nach seinem vierten Stockerlplatz im fünften Saisonrennen in der Gesamtwertung weiter hinter Repilow auf Platz zwei. „Dass die Geschwindigkeit bei mir passt, weiß man mittlerweile. Wenn ich normal runterfahre, kann ich ganz vorne mitmischen“, erklärte der Vorarlberger.


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