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Haftstrafen für 13 Rumänen nach Brand in Nachtklub

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Vier Jahre nach einem verheerenden Großbrand in einem Bukarester Nachtklub mit 65 Toten sind die drei damaligen Besitzer wegen fahrlässiger Tötung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Bukarest sah es als erwiesen an, dass Brandschutzbestimmungen - teils aufgrund von Korruption - nicht eingehalten wurden.

Neben den drei damaligen Besitzern wurden am Montag zehn weitere Verantwortliche verurteilt. Im Club „Colectiv“ war am Abend des 30. Oktober 2015 Feuer ausgebrochen, nachdem Feuerwerkskörper, die während einer Musikshow benutzt wurden, das Mobiliar entzündet hatten.

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26 Gäste starben sofort, die übrigen Opfer erlagen ihren schweren Brandwunden nach Tagen und Wochen. Das letzte Opfer starb ein Jahr und neun Monate nach dem Unglück. Dutzende Verletzte sind immer noch in ärztlicher Behandlung.

Die drei damaligen Besitzer des Klubs wurden zu je elf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, die Besitzerin der Feuerwerks-Firma zu zwölf Jahren und acht Monaten. Haftstrafen verhängte das Gericht auch für den Miteigentümer der Firma und zwei Angestellte. Der damalige Stadtteil-Bürgermeister Cristian Popescu wurde zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt - wegen Amtsmissbrauchs bei der Erteilung der Betriebsgenehmigung für den Club. In diesem Zusammenhang wurden zudem drei Rathausbeamte und zwei Mitarbeiter der Feuerwehr zu drei, fünf, sieben, acht sowie neun Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.

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