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Neues Leben für Polizeipferde: Herbergssuche für sanfte Braune

„Dorian“, „Captain Morgan“ und zehn weitere Pferde werden doch nicht im Polizeidienst eingesetzt. Eine Reiterstaffel wird es nicht geben, jetzt muss ein Verkaufspreis für die Vierbeiner festgesetzt werden.

Die mittlerweile 10 Polizisten der Reiterstaffel werden anderen Dienststellen zugeteilt, ihre vierbeinigen Kollegen werden – zum Wohle der Republik – verkauft.
© BMI

Von Verena Langegger

Innsbruck, Wien –Ende November sprach Übergangsinnenminister Wolfgang Peschorn ein Machtwort. Das Projekt „Berittene Polizei“ werde nicht in den Probebetrieb überführt, sondern eingestellt. Anstatt bei Demonstrationen und Großereignissen zur Deeskalation eingesetzt zu werden, sollen die Pferde – nach nur knapp zwei Jahren – wieder verkauft werden. Doch das ist gar nicht so einfach. Noch prüft die Finanzprokuratur, wie viel Geld die Warmblüter wert sind. Es geht – ganz technisch – um „vergabe- und haushaltsrechtliche Vorschriften der Republik“, erklärt der Sprecher des Innenministeriums Alexander Marakovits. „Verschenken wollen wir sie jedenfalls nicht.“

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