Grippewelle greift um sich: Neue Gesundheits-Hotline 1450 für Tirol hilft

Die Grippewelle in Tirol hat bereits dafür gesorgt, dass zwei Schulen vorübergehend geschlossen werden. Nun wurde eine neue Hotline eingesetzt, die Hilfe und Rat bieten soll. Sie ist das ganze Jahr über erreichbar.

Die Grippeimpfung wird weiter empfohlen, um der echten Influenza vorzubeugen.
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Innsbruck — Besonders früh hat die Grippewelle in der heurigen "Saison" eingesetzt. Bereits Mitte Dezember mussten zwei Volksschulen im Raum Innsbruck vorübergehend wegen der hohen Anzahl der Erkrankten — sowohl Schüler als auch Lehrer — die Pforten schließen. Die Influenza grassiert weiter und das Bedürfnis nach Information steigt. Abhilfe schafft die neue telefonische Gesundheitsberatung unter der Hotline 1450.

Dort können sich Betroffene informieren und Beratung holen, rund um die Uhr das ganze Jahr. Die telefonische Gesundheitsberatung „1450" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Land und Sozialversicherung, heißt es in einer Aussendung des Landes Tirol.

„Eine gute Beratung hilft zur effektivsten Behandlung. Das muss nicht immer mit dem Aufsuchen eines Krankenhauses verbunden sein und hilft so auch, auf den Ambulanzen die Wartezeiten für echte Notfälle möglichst gering zu halten", erklärt Bernd Noggler, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol.

Habe ich die Grippe? "1450" hilft!

Die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn's weh tut! 1450" steht für Fragen und akute Beschwerden jeder Art jeden Tag rund um die Uhr in ganz Tirol kostenlos zur Verfügung. Für die Beratung durch medizinisch geschultes, diplomiertes Krankenpflegepersonal sind lediglich die üblichen Telefonkosten zu bezahlen.

Nähere Infos gibt's unter www.1450.at.

Generell wird auf die Wichtigkeit der Grippeimpfung verwiesen. „Impfen macht immer Sinn. Gerade jetzt, wenn man weiß, dass eine Grippewelle anrollt und der Winter noch lange dauert", betont Anita Luckner-Hornischer von der Landessanitätsdirektion. Ansonsten hilft als Vorbeugung auch Handhygiene. Also das regelmäßige Waschen der Hände — mindestens 20 Sekunden mit Seife unter laufendem Wasser. Niesen und Husten sollte man am besten in den Ellenbogenbereich hinein, um nicht beim nächsten Händedruck die Viren gleich wieder weiterzugeben.

„Schon vor der eigentlichen Gesundheitsberatung wird der aktuelle Standort der Anruferin oder des Anrufers abgefragt, um dann auf die nächstmöglichen Behandlungseinrichtungen hinweisen zu können", erklärt Bernd Noggler. „Die derzeit neun medizinisch geschulten diplomierten Pflegepersonen ergänzen unser Angebot wirkungsvoll und sind wie ihre KollegInnen in der Leitstelle Tirol 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche und an 365 Tagen im Jahr im Einsatzbetrieb." (TT.com)


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