Schießerei in Moskau bei FSB-Geheimdienst-Zentrale

Ein bewaffneter Angreifer hat am Donnerstag in der Nähe des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB in Moskau Schüsse abgegeben. Der bewaffnete Angreifer sei von Sicherheitskräften „ausgeschaltet“ worden, teilte der FSB in einer von Nachrichtenagenturen verbreiteten Erklärung mit. Demnach wurden mehrere Personen verletzt. Die Zeitung „Iswestija“ berichtete von drei Toten.

Im Radiosender Echo Moskwy war von Schreien und Schüssen am Lubjanka-Platz die Rede. Dort steht die FSB-Zentrale. Auf mehreren Videos im Internet war aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen, wie Menschen in Panik die Flucht ergriffen.

Auf den Videoaufnahmen waren auch bewaffnete Polizisten zu sehen, wie sie durch ein belebtes Geschäftsviertel im Zentrum Moskaus rannten. Auch waren bewaffnete Männer zu sehen, die aus den Geheimdienst-Büros gerannt kamen, während Schüsse zu hören waren.

Die Straßen nahe des FSB-Gebäudes im Zentrum von Moskau seien gesperrt worden. Zudem sollen alle Zugänge zu der Zentrale verriegelt worden sein, hieß es in den Berichten. Die Polizei habe die Passanten aufgerufen, die Umgebung so schnell wie möglich zu verlassen


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