Hohe Beamte als Führerscheinprüfer: Land will Bremse ziehen

Was anfangs als Zuverdienst für junge Landesbedienstete in Tirol gedacht war, schleppte sich über Jahre mit. Das Land will jetzt die Bremse ziehen.

55 Bedienstete des Landes, darunter auch höchstrangige Beamte, sind nebenbei bei Führerscheinprüfungen aktiv.
© Getty Images/iStockphoto

Von Peter Nindler

Innsbruck — Die Bezeichnung „Privileg" will der Tiroler Landesamtsdirektor Herbert Forster nicht hören. Dass allerdings Änderungen bei der Nebenbeschäftigung von Mitarbeitern des Landes bei Führerscheinprüfungen notwendig sind, verschweigt der oberste Chef der Tiroler Landesbediensteten nicht. „Im nächsten Jahr wird es dazu neue Regelungen geben, das kann ich jetzt schon sagen." Über die Entwicklung in den vergangenen Jahren ist Herbert Forster nämlich auch nicht gerade glücklich, obwohl natürlich dienstrechtlich alles in Ordnung ist. „Die Nebenbeschäftigung von Landesbeamten bzw. -bediensteten im Zusammenhang mit den Führerscheinprüfungen ist schließlich erlaubt und wurde in der Vergangenheit sogar gefördert."

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