Kriechmayr musste ewig auf Super-G-Sieg in Gröden warten

Der fünfte Weltcupsieg für Vincent Kriechmayr beim Super-G in Gröden wurde am Freitag für den 28-Jährigen zur Geduldsprobe. Zweiter Jansrud. Dritter Dreßen.

Nach seiner fast perfekten Fahrt jubelte Vincent Kriechmayr im Ziel.
© gepa

Gröden - Was lange währte, wurde aus der Sicht von Vincent Kriechmayr bei einsetzender Dämmerung in Gröden endlich gut. Der ÖSV-Läufer feierte beim Super-G am Freitag seinen fünften Weltcupsieg. Auf den musste der Oberösterreicher allerdings lange warten - bis weit nach 15.00 Uhr!

Kurz vor Mittag ging das Rennen los. Nach Startnummer vier erfolgte die erste witterungsbedingte Unterbrechung für 47 Minuten. Nach Läufer Nummer 20 und mit Kriechmayr in Führung mussten die Athleten im Ziel und am Start gar 1:34 Stunden aufgrund des einsetzenden Nebels warten, bis es weiterging.

"Es war ein irrsinnig schwieriges Rennen für alle Beteiligten", sagte Kriechmayr im Ziel. "So ein Rennen habe ich noch nie erlebt. Heute habe ich sicher ein paar graue Haare mehr bekommen", scherzte der 28-Jährige dann sichtlich erleichtert. Ein Lob ging auch an die FIS-Verantwortlichen um Rennchef Markus Waldner, die für ihre schier endlose Geduld belohnt wurden.

Jansrud knapp geschlagen

0,05 Sekunden hinter Kriechmayr wurde der Norweger Kjetil Jansrud Zweiter. Der Deutsche Thomas Dreßen komplettierte das Podest (+ 0,22 Sekunden) als Dritter.

Zweitbester Österreicher wurde der von einem Magen-Darm-Virus gebeutelte Hannes Reichelt als Sechster ("Unter diesen Umständen muss man sehr zufrieden sein."). Matthias Mayer vergab mit einem Fehler vor der Einfahrt Ciaslat-Wiese eine bessere Platzierung (11.).

Am Samstag steht in Gröden eine Abfahrt auf verkürzter Strecke statt. Am Sonntag (Riesentorlauf) und Montag (Parallel-Riesentorlauf) warten vor Weihnachten noch zwei Bewerbe in Alta Badia auf die Ski-Herren. (pim)

Super-G der Herren in Gröden:


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