Wetter als Spielverderber: Abfahrt der Herren und der Damen abgesagt

Der Wintereinbruch am Samstag machte dem Skisport einen Strich durch die Rechnung. Sowohl die Abfahrt der Herren in Gröden als auch jene der Damen in Val d‘Isere mussten abgesagt werden.

Schnee, Regen und eine weiche Piste: An ein Rennen war in Gröden nicht zu denken.
© gepa

Gröden/Val d‘Isere – Die Traditionsabfahrt der Alpin-Herren in Gröden konnte heuer nicht stattfinden. Aufgrund des anhaltend schlechten Wetters mit Schnee und Regen und der Prognosen für den weiteren Tag war die Absage für die Rennleitung letztlich alternativlos. „Es wäre sowieso nicht anders gegangen“, meinte ÖSV-Abfahrer Matthias Mayer. „Die Verhältnisse sind schon sehr zach gewesen.“

In der Nacht auf Samstag gingen im oberen Abschnitt der Saslong um die 20 Zentimeter Neuschnee nieder, auch am Vormittag schneite und regnete es noch. „Die Piste ist so aufgeweicht, dass an ein Rennen nicht zu denken ist“, meinte Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher. Da sich auch für den weiteren Tag kein günstiges Wetterfenster abzeichnete, kam die Absage recht früh. Wie der Ski-Weltverband (FIS) mitteilte, werde später informiert, wo das Rennen nachgetragen werden soll. Mögliche Ersatzorte sind Bormio nach Weihnachten oder Kvitfjell Anfang März. Die Ski-Herren übersiedelten nach Alta Badia, wo vor Weihnachten noch ein Riesentorlauf (Sonntag) und ein Parallel-Riesentorlauf (Montag) auf dem Programm stehen.

Neuschnee machte auch in Val d‘Isere Probleme

Bei den Damen in Val d‘Isere reagierte man auf den Neuschnee mit einer Verschiebung um zwei Stunden auf 12.30 Uhr. Der Kampf gegen die Schneemassen und das schlechte Wetter war aber auch in Frankreich aussichtslos. Kurz vor Mittag erfolgte die Absage.

Die Abfahrt soll anstelle der geplanten Kombination am Sonntag nachgetragen werden. Allerdings sind die Prognosen für morgen auch nicht besser. „Ich wäre gerne gefahren, aber ich glaube, sie haben richtig entschieden. Man muss auch an die Läuferinnen nach Startnummer 20 denken“, sagte die Tirolerin Stephanie Venier zur Absage. (TT.com, APA)

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