Paketboten: Lange Arbeitstage für einen geringen Lohn

Bestellen bis zum Schluss: Zu Weihnachten boomt das Paketgeschäft. Jeder zweite bestellt bereits online, Millionen Pakete werden zugestellt. Den Preis für immer billigere Lieferdienste zahlen die Zusteller mit prekären Arbeitsbedingungen.

Um kommentieren zu können, müssen Sie TT-Abonnent sein und sich mit Ihrem Benutzerkonto angemeldet haben. Hier geht es zur Anmeldung bzw. Erstregistrierung.
Anmelden
Isabella Gründhammer • 17.01.2020 08:38
Ich bin krankheitshalber auf online-Bestellungen angewiesen. Trotz x Beschwerden ändert sich nichts. Der Paketlieferant hat keine Zeit zum Läuten. Ich muss froh sein, wenn er die Pakete nicht zurück zur Post bringt, sondern im Keller abstellt. So muss ich nur den Nachbarn bitten, dass er es mir raufbringt. Natürlich bekommt er was dafür. Das, was der Paketträger bekommen würde. Trinkgeld ist für mich selbstverständlich. Ich denke, dass noch viel verschwiegen wird, wie es im Paketservice zugeht. Sich zu erwarten, dass man den Onlinekauf zurückschrauben könnte, ist illusorisch.
Stefan Lughofer • 17.01.2020 09:42
Was für Kontrollen bitte? So wie bei Handy am Steuer oder am Schutzweg.... also de facto keine und wenn zu geringe Strafen (Strafe sollte sich am Kaufpreis des Fahrzeuges orientieren). Der Transport in jedes Tal muss endlich das kosten, was er an Umweltbelastung verursacht. Dann wäre es im Internet nicht mehr billiger als im Geschäft. Und Rücksendungungen ab sofort per Gesetz nur kostenpflichtig. Kenne selber eine junge Familie, die sich selbst die Windeln liefern lässt. Aber auf 1.600 Metern ist die Luft besser als in Innsbruck und "friday for future" hört bei den Meisten ganz schnell auf, wenn man dafür Opfer an Arbeit oder ein paar Cent erbringen muss!
Wolfgang Meister • 23.12.2019 07:24
Uhh lieber Penzilein, immer über den bösen Sozialstaat jammern, aber nun Subventionen fordern. Ist ja gleich wie ganzen ÖVP/FPÖ Wirtschaftsfaschisten, die immer weniger Staat fordern bzw. gegen Sozialstaat wettern, aber immer kräftig die Hände aufmachen, wenn es um Subventionen geht. Und soll das Volk Berufe subventionieren die unterbezahlt sind? Nein, warum soll die Allgemeinheit Verantwortung für Sklavenjobs übernehmen? Ja, ja wissen wir schon, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren…
Willi Penz • 22.12.2019 22:06
Übrigens, diesen scheiß? ... ihre Wortwahl lässt zu Wünschen übrig ... etwas primitiv... Schade, habe mir mehr von Ihnen erwartet
Ingrid Fally • 17.01.2020 19:28
Ja, der Herr Gurgiser hat Recht, die Wortwahl ist in dem Fall doch vollkommen egal. Es ist ein unglaublicher Wahnsinn, dieser Online Handel und damit verbunden die entsetzliche Verteilerei und Zurückschickerei, der helle Schei.., !
Willi Penz • 22.12.2019 22:05
Sie haben sicher recht Herr Gurgiser! Die Fahrer weiterhin schlecht bezahlen ... ist viel besser ... sie zu unterstützen ist ganz schlecht ... sie glauben das Internetkäufe zu stoppen sind ... wünsche Ihnen viel Erfolg.... ich gebe ihnen recht, dass der Verkehr zu billig ist ...
Willi Penz • 22.12.2019 19:52
Statt über bedingungsloses Grundeinkommen zu diskutieren, wäre es doch sinnvoll mit Subventionen den Lohn aufzubessern.
Fritz Gurgiser • 22.12.2019 20:56
Was soll das werden? Mit Subventionen den Lohn aufbessern? Soll der Steuerzahler diesen Scheiß auch noch subventionieren, dass täglich alles online bestellt, mit Sklavenlöhnen zugestellt und dann wieder zurück geschickt wird, weil die Größe, die Farbe oder was wri# ich nicht passt oder nicht mehr gefällt? Faire Löhne, faire Arbeits- und Ruhezeiten, digitaler Tacho und knallharte Kontrollen wie beim 40-Tonner anstatt dieser unerträglichen Misswirtschaft in allen Bereichen. Es gilt eine einfache Regel: Solange der Verkehr „nichts kostet", werden diese Sauereien im Umgang mit den Fahrern zunehmen. Wir in Vomp brauchen daher auch kein Podtverteilerzentrum, wir haben schon Verkehr genug. LG Fritz Gurgiser

Allgemeine Posting-Regeln

Wer hier postet muss die allgemeinen Gesetze und Rechtsvorschriften einhalten.

Mehr lesen