Bis zu 3600 Euro Strafe: Polizei warnt vor illegalen Böllern zu Silvester

Etwa 30 Prozent der Tiroler decken sich vor Silvester mit Pyrotechnik-Artikeln ein. Die Polizei warnte nun vor illegalen Feuerwerkskörpern. Hohe Strafen drohen.

Symbolfoto.
© APA (dpa)

Innsbruck — Bis zu 80 Prozent des Jahresumsatzes macht Österreichs Pyrotechnik-Handel zu Silvester mit Feuerwerkskörpern wie Raketen und Böllern. Das Feuerwerk zum Jahreswechsel ist hierzulande fast schon Brauchtum wie der Christbaum zu Weihnachten. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung decken sich in den Tagen vor Silvester mit Pyrotechnik-Artikeln ein. Die Landespolizeidirektion Tirol warnte in diesem Zusammenhang gestern in einer Aussendung vor illegalen Feuerwerkskörpern und verweist auf das Pyrotechnikgesetz.

Darin sind Strafen in Höhe von bis zu 3600 Euro vorgesehen. Demnach dürfen Feuerwerkskörper der Kategorie F2 (Knallkörper und Raketen) im Ortsgebiet nicht gezündet werden. Der Bürgermeister kann dazu allerdings eine Ausnahme für bestimmte Plätze verordnen.

„In Innsbruck gibt es keine Ausnahmegenehmigung", teilte die Polizei mit. Unter das Verbot fallen einfache, für Personen ab 16 Jahre frei käufliche Pyrotechnikartikel. (TT)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Schlagworte