Lawinengefahr weiter erheblich, Höhepunkt jedoch überschritten

Die Lawinengefahr ist in Tirol etwas gesunken. Vorsicht ist jedoch weiter geboten: In höheren Lagen gilt weiter erhebliche Gefahr bei Stufe 3, in tieferen Lagen mäßige Gefahr. Triebschnee ist die Hauptgefahr.

(Symbolfoto)
© APA/Gindl

Innsbruck — In höheren Lagen besteht in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg am Samstag weiterhin verbreitet erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3, in tieferen Lagen mäßige Lawinengefahr der Stufe 2. Triebschnee der vergangenen Tage ist dabei die Hauptgefahr. Die Tendenz sei allerdings "fallend" für die kommenden Tage, informierten die Lawinenwarndienste am Wochenende.

Mittlere, teilweise auch große Schneebretter können bereits von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erforderten deshalb Erfahrung in der Lawinenbeurteilung, erging an Wintersportler eine klare Warnung: Die Triebschneeansammlungen seien teilweise noch schlecht mit dem Altschnee verbunden. Mit Sonneneinstrahlung sind aus sehr steilen Geländebereichen vermehrt Lockerschneerutsche möglich, an steilen, glatten Wiesenhängen und Böschungen kleine bis mittlere Gleitschneelawinen.

Der Höhepunkt der Lawinengefahr ist indes überschritten, heißt es auf der Homepage des Tiroler Lawinenwarndienstes. Die Hauptprobleme bilden demnach einerseits frische und zum Teil auch ältere Triebschneepakete in größeren Höhen, andererseits die auf steilen Wiesenhängen abgleitenden Schneemassen. Das warme, sonnige Wetter ab dem 28.12. werde das Abgleiten von Schnee noch etwas fördern. (TT.com, APA)

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