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Gut zu wissen: So verhindert man einen Christbaumbrand

Ein Funke reicht aus und binnen 20 Sekunden steht der Christbaum in Vollbrand. Was man vorab tun kann, damit es gar nicht erst soweit kommt, lesen Sie hier.

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20 Sekunden reichen aus — und der Christbaum steht in Vollbrand.
© Schramm

Innsbruck — Advent, Advent, der Christbaum brennt — und das gar nicht selten. Laut Angaben des österreichischen Versicherungsverbandes (VVO) und des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) ereignen sich in den Wochen rund um Weihnachten in Österreich etwa 500 Brände durch offenes Licht und Feuer, im Wesentlichen also durch Kerzen.

❓ Warum brennen Christbäume so leicht?

Laut VVO und KFV hat ein Christbaum mit einer Höhe von zwei Metern im Schnitt rund 400.000 Nadeln. Sie bestehen aus Zellulose, ätherischen Ölen und Wasser. Meist werden Christbäume schon im Herbst gefällt — zu Weihnachten ist die Wasserreserve im Holz beinahe aufgebraucht und nur das brennbare Material bleibt übrig. Hinzu kommen die warmen Temperaturen im Raum, durch die der Wassergehalt weiter sinkt. Die ätherischen Öle in den Nadeln sind leicht entflammbar. Mit jedem Tag steigt die Brandgefahr.

📽️ Video | So schnell breitet sich ein Christbaumbrand aus:

⚠️ Tipps, um einen Brand zu verhindern:

🕯 Kerzen rechtzeitig auswechseln: Wer nicht auf die echten Kerzen auf dem Christbaum oder Adventkranz verzichten will, sollte sie regelmäßig (lieber früher als später) auswechseln, damit sie nicht abbrennen und die Äste entzünden können.


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