150.000 Euro Falschgeld in Korneuburg zum Verkauf angeboten

Polizisten waren den zwei Syrern auf die Schliche gekommen, weil sie sie beobachtet hatten, als sie gefälschte 50-Euro-Scheine verkaufen wollten.

(Symbolfoto)
© Keystone/Schulz

Korneuburg/Wien – Zwei Syrer haben seit dem Sommer dieses Jahres in Niederösterreich und Wien Falschgeld in der Höhe von 150.000 Euro zum Verkauf angeboten. Am 5. Dezember waren der 26- und der 28-Jährige in Wien-Favoriten von Beamten bei der Übergabe von 562 Stück gefälschter 50-Euro-Banknoten beobachtet worden. Sie wurden umgehend festgenommen, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Montag.

Die „Blüten“ in der Höhe von 28.100 Euro, welche die beiden an jenem Tag um 30 Prozent des Nominalwertes zum Verkauf angeboten hatten, wurden sichergestellt. Der 26-jährige, bei dem im Zuge einer Hausdurchsuchung in seiner Unterkunft in Wien-Favoriten ein Schlagring gefunden wurde, zeigte sich bei der Einvernahme durch Polizei teilgeständig. Die beiden Beschuldigten wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Niederösterreich gegen die beiden Syrer liefen seit Oktober 2019. Unterstützt wurde die Behörde von Beamten des Bundeskriminalamtes.

(APA)


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