Gut zu wissen: Das bedeutet rote Unterwäsche zu Silvester wirklich

In vielen Ländern ist rote Unterwäsche das wichtigste Utensil in der Silvesternacht. Warum das so ist, woher der Brauch kommt und welche Fehler man vermeiden sollte, lesen Sie hier.

Symbolfoto.
© APA/AFP

Innsbruck — Andere Länder, andere Sitten: Während man sich hierzulande zu Silvester meist mit Glücksbringern, Bleigießen und Donauwalzer begnügt, begeht man den Jahreswechsel in südlicheren Breitengraden einen Hauch verruchter.

In vielen Teilen der Welt geht ohne rote Unterwäsche in der Nacht auf den 1. Jänner gar nichts. Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier:

Woher kommt die Tradition?

Der Brauch, zu Silvester rote Unterwäsche zu tragen, stammt aus Italien, wird aber auch in Teilen Spaniens, Portugals, Mexikos und Frankreichs (und zunehmend auch im deutschsprachigen Raum) gepflegt. Schon in Zeiten von Kaiser Augustus vor etwa 2000 Jahren soll das Usus gewesen sein. In Italien werden jedes Jahr kurz nach Weihnachten sogar die Auslagen von Kaufhäusern und Dessous-Geschäften dementsprechend umgestellt.

Überdies hinaus gibt es die Theorie, dass der Brauch aus Asien stammen könnte. Dort symbolisiert die Farbe Rot nämlich Glück und Wohlstand. Möglicherweise hat der Italiener Marco Polo den Aberglauben auf einer seiner Chinareisen mitgebracht.

Warum rote Unterwäsche?

Eigentlich liegt der Grund auf der Hand: Rot ist die Farbe der Liebe. Wer etwas Rotes drunter trägt, rutscht sozusagen mit viel Liebesglück ins neue Jahr. Egal ob Boxershorts oder Spitzenhöschen: Die Form ist völlig nebensächlich — Hauptsache die Unterwäsche ist knallrot. Glück, Erfolg, Gesundheit und Leidenschaft kommen dann angeblich von selbst.

Was ist der Haken?

Die Magie funktioniert angeblich nur, wenn man sich die Unterwäsche schenken lässt. Am Silvesterabend muss sie dann das allererste Mal getragen werden — und am Neujahrstag kommt sie in den Müll.

Was passiert, wenn man nichts Rotes drunter trägt?

Ganz schlechte Idee. Wer keine rote Unterwäsche trägt, wird mit Unglück und natürlich schlechtem Sex bestraft. Also lieber auf Nummer sicher gehen. (TT.com/reh)


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