Verwüstung durch Taifun „Phanfone“ auf Philippinen: Mindestens 16 Tote

Der Tropensturm „Phanfone“ zog über die kleinen Inseln im Zentrum der Philippinen in Richtung Westen. Viele Häuser wurden zerstört, Millionen Menschen sind betroffen.

Taifun "Phanfone" zog eine Spur der Verwüstung.
© AFP

Manila – Die Opferzahl durch den Taifun „Phanfone“ auf den Philippinen steigt: Mindestens 16 Menschen sind laut Mitarbeitern der Bergungsdienste ums Leben gekommen, als der Tropensturm am Heiligen Abend im Zentrum des Inselstaats auf Land getroffen ist. Mehrere Ortschaften wurden überschwemmt, zahlreiche Häuser zerstört.

Mehr als 25.000 Menschen saßen wegen ausgefallener Fährverbindungen an geschlossenen Häfen fest. Auch dutzende Inlandsflüge wurden gestrichen. Die Behörden hatten Zwangsevakuierungen für Küstengebiete angeordnet und die Menschen im Landesinneren aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben.

Millionen Menschen betroffen

Millionen Menschen waren von dem Tropensturm betroffen, der über die kleinen Inseln im Zentrum des Archipels in Richtung Westen zog. „Phanfone“ war am Dienstag auf Land getroffen, als viele Philippiner sich auf dem Weg zu ihren Familien befanden, um das Weihnachtsfest mit ihnen zu verbringen. Nach Angaben der Wetterbehörden erreichte der Taifun Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde.

Mehr als 16.000 Menschen verbrachten die Nacht auf Mittwoch in provisorischen Notunterkünften, wie der Zivilschutz mitteilte. Viele hätten die Notunterkünfte am Mittwoch vorübergehend verlassen und ihre Häuser beschädigt vorgefunden, sagte der Zivilschutzvertreter Allen Froilan Cabaron. Die Menschen seien am Heiligen Abend gemeinsam in den Notunterkünften gegessen. Die Mehrheit der Philippiner sind Katholiken.

Die Philippinen werden jährlich durchschnittlich von 20 Taifunen und Stürmen getroffen. Dabei kommen jedes Jahr hunderte Menschen ums Leben. Der bisher schwerste Taifun „Haiyan“ ereignete sich 2013. Knapp 7400 Menschen kamen damals ums Leben oder gelten seither als vermisst. (APA/AFP)


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