16-Jähriger starb bei Rodelpartie im Pinzgau

Der Einheimische war anfangs vermisst und wurde später tot neben der Skipiste gefunden. Die genauen Umstände waren vorerst ungeklärt.

Traumhafte Bedingungen locken Freizeitsportler auf die Rodelbahnen, die sie gut präpariert vorfinden wollen.
© Thomas Murauer

Bramberg – Ein 16-jähriger Einheimischer ist bei einer Rodelpartie in Bramberg am Wildkogel im Pinzgau gestorben. Er war anfangs vermisst und wurde später tot neben der Skipiste gefunden. Die genauen Umstände waren vorerst ungeklärt, berichtete die Landespolizeidirektion Salzburg in einer Presseaussendung am Donnerstag.

Der Jugendliche hatte am Mittwoch eine Skihütte im Bereich der Talabfahrt Bramberg besucht. Gegen 20 Uhr fuhr er mit einem Schlitten auf der Rodelbahn ins Tal. Doch er kam daheim nicht an. Seine Angehörigen meldeten ihn Donnerstagvormittag bei der Polizei als vermisst. Versuche, ihn telefonisch zu erreichen blieben ohne Erfolg. Deshalb rückte die Bergrettung mit 18 Helfern zur Rodelbahn aus. Sie entdeckten am Pistenrand einen Schlitten, ein Spürhund kurz danach eine Haube, die dem Vermissten zuzuordnen war. Die Einsatzkräfte folgten Fußspuren talwärts und fanden den 16-Jährigen. Doch der Arzt konnte nur mehr seinen Tod feststellen. Der genaue Unfallhergang konnte vorerst nicht eruiert werden. (APA)

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