Innovation in der Kitzbüheler Wirtschaft gewünscht

Die Wirtschaftskammer Kitzbühel gründet zusammen mit dem Regionalmanagement Regio-Tech ein Innovationsnetzwerk.

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Der neue Innovationsmanager Andreas Holaus mit WK-Obmann Klaus Lackner und Stefan Niedermoser (v. l.).
© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kitzbühel, Hochfilzen –„Bei den Innovationen haben wir noch Nachholbedarf“, sagt Klaus Lackner, Obmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel. Aus diesem Grund haben nun die Wirtschaftskammer und das Regionalmanagement Regio-Tech mit Sitz in Hochfilzen einen Innovationsmanager ins Leben gerufen. Er soll als Bindeglied zwischen der Wirtschaft und den verschiedensten Einrichtungen dienen. Als Manager wurde der Brixner Andreas Holaus für die kommenden zwei Jahre angestellt.

„Bei Innovationen denkt man meist an die großen Erfindungen, aber das ist nicht unser Ziel“, schildert Stefan Niedermoser, GF Regionalentwicklung. Vielmehr soll Holaus eine Art „Kümmerer“ sein, der den Betrieben im Bezirk zur Seite steht. „Und das nicht nur für die großen Firmen, auch die kleinen sind sehr wichtig“, betont Holaus. Auch sie könnten von seiner Arbeit sehr profitieren, und wenn es nur um Förderungen geht. Seit 1. November ist Holaus nun im Dienst und hat schon viele Gespräche mit Firmen im ganzen Bezirk geführt. „Die meisten Betriebe haben sehr positiv reagiert“, schildert Holaus. Einen großen Schwerpunkt sieht er in der Digitalisierung. Es werde nun aber eine Befragung unter den Unternehmern im Bezirk durchgeführt, um herauszufinden, wo der Schuh drückt und wo sie Hilfe brauchen. Diese soll bis Jänner abgeschlossen sein und wird dann den Betrieben präsentiert.

„Es gibt schon viele Einrichtungen, welche den Unternehmern helfen und wir wollen auch das Rad nicht neu erfinden, aber eine Ver­bindung herstellen“, schildert Holaus, der sich auf intensive Wochen einstellt. Denn es stehen noch weitere Firmenbesuche am Plan. „Wichtig ist uns, dass das nicht nur ein Angebot für die großen, sondern auch für die kleinen Betriebe im Bezirk ist“, betont auch Lackner noch einmal ausdrücklich.

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