Fasnachtsplakat wird in Imst zum Kunstobjekt

Neben den Plakaten für das Imster Schemenlaufen gibt es heuer auch Lithografien.

Gemeinsam mit Günther Stecher, einem der letzten Steindrucker Österreichs, setzte Daniela Pfeifer ihr Kunstwerk auf Stein.
© Clemens Stecher

Imst, Wildermieming –Am „Kinitag“ werden die Imster nicht nur gefragt, ob sie in die Fasnacht am 9. Februar gehen werden – es wird auch das neue Fasnachtsplakat vorgestellt. Verantwortlich zeichnet dafür heuer die Imster Künstlerin Daniela Pfeifer. Es werden heuer nicht nur Plakate ausgegeben, sondern auch limitierte und nummerierte Lithografien, die in der Steindruckerei Stecher & Stecher in Wildermieming vorgestellt wurden.

„Daniela Pfeifer ist nicht nur eine renommierte Malerin. Sie ist auch mit Herzblut für die Imster Fasnacht da, hat bereits bei zahlreichen Wägen mitgewirkt und Laberas bildlich umgesetzt“, so der Obmann des Imster Fasnachtskomitees, Ulrich Gstrein. „Eine ganz besondere Ehre“, freut sich Daniela Pfeifer, „vor allem für mich als Frau.“ Erst im Rahmen der Fasnachtsversammlung am 6. Jänner um 14 Uhr im Mehrzwecksaal der NMS Unterstadt wird das Plakat präsentiert und erstmals zu sehen sein.

Mit dem Lithografen Günther Stecher haben Pfeifer und Gestrein einen Profi ins Boot geholt. Jede Farbe des Bildes erhält eine eigene Steinplatte, die eigens gezeichnet werden muss. So entstehen exklusive und vor allem limitierte Kunstobjekte.

Fast ein Jahr hat sich Pfeifer mit der Thematik des Imster Schemenlaufens auseinandergesetzt und mehrere Bilder in Acryl erarbeitet. Zu sehen sind diese bei einer Ausstellung im Imster Fasnachtshaus vom 12. bis 26. Jänner. Im Rahmen der Ausstellung können auch die Lithografien erworben werden. (TT)

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