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Schnee kennt keine Grenzen: Ruf nach alpenweiter Lawinenprognose

Eine eben gegründete Initiative setzt sich für eine alpenweit einheitliche Lawinenprognose ein. Ziel sind Risikominimierung und Kundenfreundlichkeit.

Lukas Ruetz.
© Lukas Ruetz

Von Sabine Strobl

Innsbruck – Ein Tiroler, ein Vorarlberger und ein Graubündner stehen auf der Dreiländerspitze in der Silvretta. Sie schauen auf zwei Staaten und drei Verwaltungszonen und haben zuvor die unterschiedlichen Informationen des Tiroler, Vorarlberger und Schweizer Lawinenwarndienstes studiert. Das Problem ist unter Tourengehern bekannt. Andere Länder, andere Sitten. Eine junge Ini­tiative von Tourengehern, Bergsportplattformen und Bloggern (kurz IFALP) plädiert jetzt für eine alpenüberspannende, einheitliche Lawinenprognose. Denn Gefahren reichen über politische Grenzen hinaus. „Es besteht Verbesserungspotenzial. Darauf möchten wir Politik und Entscheidungsträger aufmerksam machen“, erklärt Lukas Ruetz, Skitourengeher, Blogger und Mitglied des fünfköpfigen Initiatorenteams. In nächster Zeit will die IFALP auch bei den Alpenvereinen anklopfen.

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