Busunfälle mit Touristen in Ägypten: Mindestens 29 Tote

Am Roten Meer waren zwei Busse miteinander kollidiert. Unter den Toten sind mehrere indische Reisende. Kurz darauf ereignete sich ein weiterers verheerendes Busunglück.

Kairo – Bei zwei schweren Verkehrsunfällen in Ägypten sind am Samstag innerhalb kurzer Zeit mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war nahe dem Ferienort Ain Sukhna am Roten Meer ein Reisebus mit einem weiteren Bus kollidiert, hieß es aus ägyptischen Sicherheitskreisen. Mindestens 6 Menschen seien getötet und 32 weitere verletzt worden.

Die indische Botschaft in Ägypten bestätigte am Sonntag, dass unter den Toten auch drei Inder seien. Zudem veröffentlichte die Botschaft eine Liste mit 13 verletzten indischen Staatsangehörigen.

Noch verheerender war ein Verkehrsunfall, der sich etwa 200 Kilometer nördlich bei Port Said ereignete. Dabei seien mindestens 23 Menschen getötet worden, wie die ägyptische Nachrichtenseite Al-Shorouk berichtete. Ein Lastwagen habe einen Minibus mit Arbeiterinnen aus einer Textilfabrik gerammt, berichtete die Seite mit Verweis auf den Gouverneur von Port Said.

In Ägypten kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Der Grund sind häufig überhöhte Geschwindigkeit, Rücksichtslosigkeit oder schlechte Straßenverhältnisse. Die ägyptische Regierung arbeitet nach eigenen Angaben an einem neuen Verkehrsgesetz mit höheren Strafen und will die Qualität der Straßen im Land verbessern. (APA/dpa)

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