Ein kleines Gericht im Bezirk Kufstein sorgt für große Aufregung

Rattenbergs Bürgermeister Freiberger wehrt sich gegen die Gerichtsschließung: „Wir haben Platz für Kufstein und Zell am Ziller.“

Verschwindet die Schrift am Eingang? Wenn es nach den Rattenbergern geht, ganz sicher niemals.
© Otter

Von Wolfgang Otter

Rattenberg –Die Politiker der kleinen Stadt Rattenberg sind es gewöhnt, um ihr Gericht zu kämpfen. Die vergangenen 20 Jahre wackelte der Standort immer wieder ganz gewaltig – trotz breiter Solidarität des Landtags und der Kommunen im Bezirk. Nun scheint mit dem Endbericht der Arbeitsgruppe „Gerichtsstrukturreform“ neuerlich das Aus für Rattenberg – neben Landeck, Silz, Telfs und Zell am Ziller – besiegelt. Bekanntlich empfiehlt das Expertenpapier, die Gerichtsstandorte in Tirol von 13 auf acht zu reduzieren. Und im Unterschied zu früher hat das Land kein Vetorecht mehr, de facto kann also der Bund Gerichtsstandorte per Verordnung und ohne Zustimmung der Landesregierung festlegen.

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