Polizei erlegte flüchtige Kuh in Bayern

Eine Kuh ist nach etwa vierwöchiger Flucht in Niederbayern von der Polizei erschossen worden. Das Tier lief am Sonntag einem Autofahrer in Bodenkirchen (Landkreis Landshut) vor das Auto. Der Mann konnte ausweichen und rief die Polizei. Als sich Beamte der Kuh näherten, lief sie davon, kehrte dann aber auf die Straße zurück, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Auch der Besitzer der Kuh sei herbeigeeilt. Weil die Gefahr eines Unfalls bestanden habe, hätten sich die Polizisten „schweren Herzens“ entschlossen, die Kuh zu erschießen. Es passiere immer wieder, dass eine Kuh ihrem Besitzer entkommt, sagte ein Polizeisprecher. Er sprach von ein bis zwei Fällen pro Jahr. In der Regel gelinge es aber, die Tiere einzufangen.

In Matrei am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land) war Mitte Dezember eine entlaufene Kuh von Beamten der Cobra erschossen worden, was bei Tierschützern massive Kritik hervorrief. Die Kuh habe beim Versuch, sie einzufangen, Menschen attackiert, verteidigte die Exekutive ihr Vorgehen. Der Besitzer des Tieres sei mit der Tötung einverstanden gewesen.

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